Evangelische Kirchengemeinde Aidlingen und Lehenweiler

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Bericht von der Israelreise 2013

22. November 2013 · Keine Kommentare · Allgemein

Eindrücklich, erlebnisreiche Tage durften 44 Reisende im März 2013 in Israel verbringen. Wir hatten uns als Reisegruppe der Aidlinger Kirchengemeinde unter der Leitung von Pfarrer Jochen Wolber auff den Weg ins Land der Bibel gemacht. Dort kamen wir der biblischen Geschichte und Jesus Christus sehr nahe. Die ersten fünf Tage verbrachten wir in Jerusalem: Heilige Stadt der Juden, Christen und Moslems. Vom Ölberg aus sahen wir die Silhouette der Altstadt. Auf der Via Dolorosa gingen wir bis zur Grabeskirche, besuchten diese und beschlossen den Tag mit einem Gottesdienst beim Gartengrab.

Am nächsten Tag begann unsere Tour auf dem Berg Zion, wir sahen die Dormitio-Kirche, den Saal des letzten Abendmahls und das Grab Davids. Am späten Vormittag fuhren wir mit dem Bus nach Bethlehem, erlebten dort die Geburtsbasilika und wanderten über die Hirtenfelder. Eindrücklich in Erinnerung bleibt der Besuch und die Begegnung mit Christen in Bethlehem. Den Sabbat haben wir an der Westmauer (Klagemauer) empfangen. Einer der Höhepunkte unserer Reise war die Einladung in jüdische Familien zur gemeinsamen Sabbatfeier.

Den vierten Tag fuhren wir hinab ans Tote Meer. Mit der Seilbahn ging es hinauf zur Festung Massada. Wir durchwanderten die Oase En Gedi und ließen den Tag bei einem Bad im Toten Meer ausklingen.

Am nächsten Tag durchwanderten wir das Tal der verschollenen jüdischen Gemeinden und besuchten die Holocaust Gedenk- und Forschungsstätte Yad Vaschem.

Am Tag sechs der Reise hieß es Koffer packen: Hinab durch das Jordantal fuhren wir an den See Tiberias. Inmitten eines Parks, direkt am See, bezogen wir unser Hotel. Auf den Spuren Jesu am See Genezareth bestiegen wir den Berg der Seligpreisungen, den Ort der Brotvermehrung und betraten zum Abschluss Kapernaum. Nach einem reichhaltigen Fischessen bei Ali erholten wir uns am Nachmittag im und um das Hotel im Grünen.

Am siebten Tag genossen wir eine Bootsfahrt auf dem See Genezareth. Vom Boot aus konnten wir die ganze Pracht der blühenden und grünenden Natur im Galiläischen Umland des Sees bestaunen. Nachmittags fuhren wir in den Norden Israels an die Libanesische Grenze. Dort in Maalot waren wir in einem Senioren- und Pflegeheim zu Gast, in dem sich deutsche Mitarbeiter um Menschen, die den Holocaust überlebt haben, kümmern. Das Werk Zedaka (Wohltätigkeit) mit Sitz in Bad Liebenzell-Maisenbach, sorgt sich seit über 50 Jahren um die Überlebenden und ihre Familien.

Am vorletzten Tag der Reise fuhren wir nach Nazareth, besichtigten dort ein Freilichtmuseum und die Geburtsbasilika, am Mittelmeer trafen wir auf die alte Seefahrer- und Kreuzritterstadt Akko. Die Abenddämmerung erreichte uns in Haifa, wo wir einen Panoramablick über die ganze Stadt und den Hafen genossen. Zum Flughafen nach Tel Aviv führen wir über Cäsarea Mare und verabschiedeten uns von unserem israelischen Reiseleiter Raanan Jilowski. Unter dem Segen Gottes durften wir wohlbehalten in Aidlingen ankommen.

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